Tour 11
Radroute "Auf der Spurensuche nach Kurt Preuss"
Der am 22.04.1925 in Saalfeld/Ostpreussen geborene Kurt Preuss kam 1947 mit einem Flüchtlingstransport als Schwerstkriegsbeschädigter in die Bundesrepublik und bezog 1947 mit seiner Frau in Selfkant-Wehr in der Kirchstraße eine Wohnung. Diese war so klein, daß er noch nicht einmal ein Bett aufstellen konnte. Erst nach Bezug einer größeren Wohnung, ebenfalls in Wehr, war ihm eine gesunde Nachtruhe vergönnt. 1969 wählte Kurt Preuss Gangelt-Stahe als seine neue Heimat, wo er bis zum seinem Tode am 21.2.2005 lebte und wirkte. Hier fand er auch seine letzte Ruhestätte. Die Kriegsbeschädigung erlaubte keine Rückkehr in den erlernten Beruf als Metzger. So entschloß er sich, die Kunstakademie in Maastricht/NL mit Erfolg zu besuchen, wie seine zahlreichen späteren Kunstwerke zeigen. Sie alle drücken die Schlichtheit dieses beeindruckenden, liebenswürdigen Menschen aus. Seine Arbeiten sind von einem unverkennbaren, ausdrucksstarken Stil geprägt und spiegeln die Kriegserfahrungen und seine schweren Verletzungen wider. Diejenigen, die das Glück hatten, den Künstler näher kenen zu lernen, waren von seinem zutiefst menschenfreundlichen Wesen fasziniert. Die nachfolgende, näher beschriebene Fahrradtour möchte ihnen diesen einzigartigen Künstler ein wenig näher bringen. Ausgangspunkt ist die Ev. Friedenskirche in der Lohausstraße in Gangelt
GPS -Daten Download:
- Rad- und Wanderroute "Auf Spurensuche nach Kurt Preuss" (ZIP-Datei)
- allgemeine Hinweise zum GPS Angebot (PDF)
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